09.03.2010

Auch in Hamburg nichts zu holen

Am Dienstagabend verloren die Grizzly Adams ihr Gastspiel bei den Hamburg Freezers. Nach einem frühen Rückstand schafften die Grizzlys - in Person von Norm Milley - nicht mehr als den Anschlusstreffer zum 2:1. Auch ein 6 gegen 4-Powerplay in den letzten Minuten konnte die Niederlage nicht abwenden. Im Gegenteil - Freezers-Stürmer John Tripp nutzte die Abwesenheit des Wolfsburger Goalies und traf zum Endstand von 3:1. Bereits in der siebten Spielminute konnte Freezers-Verteidiger Peter Ratchuk nach Zuspiel von John Tripp und Jason King bei Vier gegen Vier (Fischer und Hamburgs Aab saßen je eine Zwei-Minuten-Strafe ab) Grizzly-Goalie Jochen Reimer, der heute abend den Vorzug vor Dshunussow erhielt, überwinden. Die frühe Führung der Nordlichter bewiesen allerdings erst die Aufnahme der Übertorkamera, die Schiedsrichter Brüggemann, selbst einst für die Grizzly Adams als Spieler aktiv, zu Rate zog. Mehr Zählbares gab es im ersten Drittel nicht zu verzeichnen. Umso mehr gab es zu Beginn des zweiten Drittels auf dem Spiebericht zu notieren. Vorerst füllte sich aber nur die Strafzeitenzeile. Ganze 32 Strafminuten - diese allerdings gerecht auf beide Teams aufgeteilt - hagelte es in der 25 Spielminute. Auf Seiten der Grizzlys verbüßte derer vier Stürmer Ken Magowan, die restlichen zwölf Jason Ulmer. Gut zwei Minuten später folgte zudem Sasa Martinovic seinen Teamkollegen in die Kühlbox. Davon unberührt zeigten sich allerdings die verbliebenen Grizzlys. Unbeschadet überstanden sie die Unterzahlsituation. Der zweite Treffer des Abends fiel in einer 5 gegen 5-Situation in der 32. Spielminute. Diesmal bezwang Stephan Retzer Reimer zum zwischenzeitlichen 2:0. Ohne Treffer gingen die Grizzlys in die zweite Drittelpause, hatten sich aber für das letzte Drittel viel vorgenommen. Die erste Überzahlsituation des letzten Abschnittes nutze Norm Milley nach Zuspiel von Paul Traynor und Kai Hospelt um den Anschlusstreffer zu markieren. Als sich in den letzten zwei Spielminuten Alexander Dotzler noch eine Strafzeit leistete, hatten die Grizzlys wieder Grund zur Hoffnung. Ohne Torwart stürmten sie 6 gegen 4 auf des Gegners Tor, leider ohne Erfolg. John Tripp erzielte mit einem empty-net-goal den 3:1-Endstand. Die Grizzlys konnten den zweiten Tabellenplatz an diesem Spieltag zwar noch verteidigen, mit Frankfurt befindet sich der Verfolger aber punktgleich auf Platz drei. Am kommenden Spieltag sind die Grizzlys nur Zuschauer. Es gilt somit am Sonntag in Krefeld (Spielbeginn 15.45 Uhr!) endlich wieder Punkte einzufahren.
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