07.02.2012

"Ein toller Haufen" - Adrian Foster ist glücklich, in Wolfsburg zu sein und lobt seine neuen Mannschaftskameraden

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Ein Tor und eine Vorlage: Adrian Foster feierte einen Traumeinstand beim EHC. (Quelle: City-Press)

Es war das Traumdebüt in der DEL: Adrian Foster, Neuzugang des EHC Wolfsburg, konnte in den ersten beiden Spielen für die Grizzlys jeweils ein Tor sowie eine Vorlage beisteuern und feierte mit seinem Team Siege in Berlin (4:3 n. V.) und zu Hause gegen Iserlohn (8:0).
Neben den Erfolgen freut sich der Stürmer aber vor allem über den herzlichen Empfang seiner neuen Mannschaftskameraden.


Adrian, vergangenen Donnerstag bist du in Wolfsburg angekommen. Nach den ereignisreichen Tagen nun erneut die Frage an dich: Wie geht es dir jetzt - nach zwei Siegen, einem Tor und einer Vorlage?

Adrian Foster: Zunächst mal bin ich natürlich glücklich, dass wir gleich so erfolgreich sein konnten. Vor allem freue ich mich über den Sieg in Berlin, da wir dort lange nicht gewinnen konnten. Nun bin ich etwas müde, da in den letzten Tagen alles sehr schnell ging. Ehrlich gesagt muss ich noch richtig realisieren, dass ich jetzt hier spiele. Die Pause kommt nach der langen Reise und den vielen Ereignissen genau richtig.

Wie hast du die Leistung deiner Mannschaft in den beiden Spielen insgesamt gesehen?

Foster: Jeder Einzelne hat gegen Berlin und Iserlohn sehr gut gespielt. Gerade der Sieg gegen Berlin hat dem Team Selbstbewusstsein gegeben. Wir müssen diese Form jetzt behalten, dürfen aber nicht übermütig werden.

Und wie zufrieden bist du mit dir selbst?

Foster: Es war in Ordnung. Dennoch trainiere ich in der eigentlich freien Woche etwas und hoffe, dass es in den kommenden Spielen noch besser wird. Bedanken muss ich mich bei den Mitspielern in meiner Reihe (Colin Beardsmore und David Laliberté, d. Red.), die mir von Anfang an geholfen haben - das war sehr wichtig für mich.

Fleißig: Adrian Foster schiebt Sonderschichten in der EisArena.



Du scheinst also von deinen neuen Mannschaftskollegen gut aufgenommen worden zu sein…

Foster: Definitiv. Ich kann schon nach dieser kurzen Zeit sagen: Es ist ein toller Haufen, der mir das Einleben hier sehr erleichtert. Nach dem Sieg gegen Iserlohn haben wir beispielsweise noch gemeinsam den Super Bowl geschaut - das war klasse.

Wie du schon angedeutet hast, willst du in der freien Zeit trainieren. Montag und auch heute warst du allein auf dem Eis. Kannst du vom Eishockey nicht genug bekommen?

Foster (lacht): Davon kriegt man doch eigentlich nie genug. Spaß beiseite: Ich hatte eine lange Verletzungspause und konnte nicht viel Schlittschuhlaufen. Das will ich in diesen beiden Tagen etwas nachholen. Danach gönne ich mir zwei Tage Pause. Am Freitag trainieren wir dann wieder mit der Mannschaft.

Wenn du an deine Leistungen anknüpfen kannst, stehen die Chancen auf einen neuen Vertrag sicher nicht schlecht. Ist das dein Hauptziel?

Foster: Sagen wir so: Es ist eines meiner Ziele. Ich will zeigen, was ich kann. Daher bin ich auch glücklich, hier zu sein. Natürlich hoffe ich auf ein Angebot - aber ich kenne auch das Business. Trotzdem würde ich gern in Wolfsburg bleiben.

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