18.10.2011
Niederlagen vom Wochenende werden analysiert - Höhenleitner-Nachwuchs da

Es war das erste Null-Punkte-Wochenende des EHC Wolfsburg in dieser Saison. Die Niederlagen gegen Hamburg sowie in Düsseldorf waren gleichermaßen unnötig. „Wir haben gegen Hamburg gut gespielt, uns aber nicht belohnt. Zum einen, weil wir unsere Chancen nicht ausgenutzt haben, zum anderen durch individuelle Fehler vor den Gegentoren“, erklärt Sportdirektor Karl-Heinz Fliegauf die Heimschlappe gegen die Freezers. Für das Spiel seiner Mannschaft in Düsseldorf findet er ebenfalls klare Worte: „Bis zum 3:1 haben wir gut gespielt, bringen uns dann aber durch dumme Strafen um den Erfolg.“
Beide Partien werden laut Fliegauf in der Trainingswoche gründlich aufgearbeitet, die Fehler offen angesprochen und analysiert. Zu lange will sich der Sportdirektor damit aber nicht beschäftigen: „Wir spielen am kommenden Wochenende gegen zwei engagierte Mannschaften. Gerade Augsburg ist ein unbequemer Gegner“, so sein vorausschauender Blick. „Dennoch werden wir versuchen, die optimale Punktzahl zu erreichen.“
Höhenleitner stolzer Papa
„Alles super!“, antwortet der Angreifer freudestrahlend auf die Frage nach dem Befinden seiner Freundin Valerie und dem neugeborenen Sohn Simon. Höhenleitner war am Samstag nicht mit dem Team nach Düsseldorf gefahren, um bei der Geburt dabei sein zu können. Am Spieltag reiste der Angreifer dann mit den Betreuern Igor Hasko und Matthias Pallapies nach. „Die Mannschaft hat sich natürlich sehr für ihn gefreut und ihm gratuliert, als er am Sonntag ins Hotel gekommen ist“, berichtet Fliegauf.
Davis radelt
Weiterhin Fortschritte macht Angreifer Patrick Davis. Der US-Boy absolviert nach seiner Operation bereits wieder einige Einheiten auf dem Fahrradergometer. „Der Heilungsverlauf ist positiv. Mal schauen, ob er am Wochenende aufs Eis kann - geplant ist es“, so Fliegauf. Der restliche Kader absolvierte am Dienstag eine schweißtreibende, knapp eineinhalbstündige Eiseinheit. Alle Spieler gingen danach sichtlich erschöpft in die Kabine. Am Abend haben die EHC-Profis dafür frei.











