24.10.2009
Im Interview: Christoph Höhenleitner

Am Freitag im Spiel gegen die Kölner Haie schoss Christoph Höhenleitner sein erstes Saisontor. Im Interview erzählt der 26-jährige Stürmer, wie er das Spiel erlebt hat.
Glückwunsch zum ersten Saisontor. Bist du erleichtert, dass es endlich geklappt hat?
Es hat schon tierisch genervt, dass so lange nix rein gegangen ist. Oft war ich nahe dran, trotzdem wollte die Scheibe nicht über die Linie. Auf jeden Fall war es wichtig für den Kopf, dass es endlich geklappt hat.
Deine Reihe mit Mike Green und Andi Morczinietz funktioniert gut. Was zeichnet euch aus?
Jeder arbeitet für den anderen und jeder gönnt dem anderen die Tore. Ich glaube das ist es, was uns auszeichnet. Wir verstehen uns sowohl auf dem Eis als auch neben dem Eis, dadurch funktioniert es einfach super.
Wie hast du das Spiel gegen Köln gesehen?
Auf jeden Fall haben wir einen Punkt verschenkt. Im ersten Drittel waren wir nicht gut, da haben wir auf gut deutsch gesagt „gepennt“. Danach waren wir klar die bessere Mannschaft und hätten die drei Punkte mitnehmen müssen. Ärgerlich, dass wir noch einen Punkt verschenkt haben.
Wie war die Szene, als du das Tor geschossen hast?
Mike hat sich außen gut durchgekämpft und zu Paul rübergespielt. Das konnte ich nicht genau sehen, weil ich zu dem Zeitpunkt gekreuzt bin. Von Paul kam dann der super Pass und ich hatte das leere Tor vor mir.
Wird man da nervös, wenn man so nah an seinem ersten Saisontor dran ist?
(lacht) Nein, nein. Das war so nah und das Tor war leer, den konnte ich nur noch rein machen.
Wie schätzt du den Kader dieses Jahr ein?
Wir haben eine starke Mannschaft, spielen aber ganz anders als letztes Jahr, viel kompakter. Letztes Jahr lag der Fokus auf der ersten Reihe, die vom Gegner nicht zu stoppen war. Dieses Jahr sind wir viel ausgeglichener, alle Reihen können Tore machen und Spiele entscheiden. Wenn wir dann noch effektiver mit den Chancen umgehen, dann ist noch viel möglich.
Danke Christoph und weiterhin gutes Spiel.











