17.10.2009
Im Interview: Etienne Renkewitz

Am Freitag beim Spiel gegen die Kassel Huskies gab Etienne Renkewitz sein DEL-Debüt für die Grizzly Adams. Im Interview erzählt der 21-jährige Keeper, wie er das Spiel erlebt hat.
Was ist das für ein Gefühl, seine ersten DEL-Minuten absolviert zu haben?
Ich bin sehr glücklich, meine ersten DEL-Minuten gleich mit einem Sieg abgeschlossen zu haben. Es ist ein geiles Gefühl.
Was hast du gedacht, als Jochen Reimer verletzt auf dem Eis lag?
Ich habe gehofft, dass er weitermachen kann. Erst sah es auch danach aus, die paar Minuten bis zur Pause hat er ja auch noch gespielt. Für einen Torwart ist es immer schwer, wenn Spieler in einen hineinrutschen. Da ist die Verletzungsgefahr sehr gross.
In der Pause hast du dann von deinem ersten Einsatz erfahren …
Ja, der Doc hat Jochen gründlich untersucht und festgestellt, dass er nicht weitermachen kann. Der Trainer gab mir das Zeichen, mich vorzubereiten. Dann war die Pause auch schon vorbei und ich stand im Tor.
Wie waren die ersten Minuten?
Anfangs war ich schon sehr nervös. Nach den ersten gehaltenen Schüssen ging es dann immer besser. Ich habe halt versucht, so gut es geht dem Team den Rücken frei zu halten.
Wie wichtig ist Spielpraxis für einen Torwart?
Sehr wichtig. Wer nicht selbst Torwart ist, kann sich das wahrscheinlich gar nicht vorstellen. Die Bewegungsabläufe, die Kommunikation mit den Mitspielern, die Konzentrationsphasen, du musst auf den Punkt bereit sein. Dabei haben mir die Einsätze in Crimmitschau sehr geholfen.
Wie sehen deine nächsten Ziele aus?
Solche Einsätze bestärken mich darin, alles für meine nächste Chance zu geben. Mein Ziel bleibt es, einmal Stammtorwart in der DEL zu werden.
Und zum Schluss durftest du die Ehrenrunde anführen …
Ja, das war noch einmal ein geiles Gefühl zum Abschluss.
Danke Etienne und alles Gute für die nächsten Einsätze.











