22.11.2008
Im Interview: Sebastian Furchner

Nach acht Wochen Verletzungspause feierte Sebastian Furchner am Freitag gegen Krefeld sein Comeback auf dem Eis. Im Interview erzählt der 26-jährige Stürmer, wie er sich dabei gefühlt hat.
Wie verlief das Comeback aus deiner Sicht?
Ich bin eigentlich sehr zufrieden damit, wie es heute gelaufen ist. Sieben Wochen konnte ich gar nix machen, bin jetzt erst eine Woche wieder im Training. Klar, die Läuferlunge ist nach der langen Zeit noch nicht wieder so wie vorher, aber das wird kommen. Durch die viele Eiszeit habe ich schnell zurück ins Spiel gefunden, die Mannschaft hat mich dabei auch toll unterstützt. Es hat Spaß gemacht, wieder auf dem Eis zu stehen.
Wie groß waren die Zweifel vor dem Spiel, ob alles klappen würde?
Die waren eigentlich nicht so groß. Ich habe relativ wenig Erfahrung mit Verletzungen, bin vorher erst einmal über einen etwas längeren Zeitraum ausgefallen. Die eine Woche Training hat mir sehr gut getan, das waren intensive Einheiten mit der Mannschaft. Auch in den Zweikämpfen gab es keine Schwierigkeiten, so dass ich keine Angst hatte. Klar, ein Spiel ist immer noch etwas anderes, aber ich konnte mich gut darauf vorbereiten.
Wie hast du das Spiel gegen Krefeld gesehen?
Das Team hat super gespielt, wir haben verdient gewonnen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt in meiner Reihe. Wir hatten viel Spaß und der Morczi hat ein überragendes Spiel gemacht. Ich freue mich für ihn, dass er das Tor geschossen hat.
Wie hart waren die Wochen des Zuschauens zuvor?
Als man vor zehn Tagen heraus gefunden hat, dass die Schmerzen nicht vom Kopf kommen, ist mir ein riesen Stein vom Herzen gefallen. Ich war heilfroh, diese Ungewissheit vorher war schlimm. Die Verletzung wird mich noch ein bisschen begleiten. Aber da bekannt ist, wo es herkommt, belastet es mich nicht weiter. Ich bekomme jeden Tag Reha-Maßnahmen und auch unser Physiotherapeut leistet ganze Arbeit.
Was denkst du, wann du wieder deine volle Leistung abrufen kannst?
Das ist eine gute Frage … es wird jetzt von Spiel zu Spiel besser werden. Ich versuche, meine Arbeit zu machen und Schritt für Schritt meine volle Stärke wieder zu erlangen. Unter Druck setze ich mich dabei nicht, habe einfach wieder Spaß am Eishockey. Denn immer wenn es Spaß macht, dann spielt man auch gut.
Wie geht es jetzt weiter?
Erstmal bin ich sehr froh, gegen Krefeld meinen Teil zum Sieg beigetragen zu haben. Jetzt haben wir ein tolles Auswärtsspiel in Düsseldorf, da macht es immer viel Spaß zu spielen. Vielleicht können wir unsere "Auswärtsschwäche" schon am Wochenende besiegen, wir werden alles versuchen. Dann folgt das Heimspiel gegen Straubing. Wenn wir aus diesen Spielen noch weitere Punkte mitnehmen können, wäre es super. Denn in der Tabelle ist alles sehr eng. Ich hoffe einfach, dass wir weiter gut spielen und punkten.
Vielen Dank und alles Gute für die weiteren Spiele!











