„Eiszeit“ in der Volksbank BraWo EisArena
So lautet der Titel der neuen Hymne der Grizzly Adams Wolfsburg. Künstler Stefan Tanz hatte beim ersten Heimspiel der Saison 2011/2012 seinen ersten Auftritt. Im Folgenden Interview schildert der Song-Contest-Gewinner seine Eindrücke dazu und erklärt, wie das Lied überhaupt entstanden ist.
Stefan, was bedeutet es für dich, die Stimme der Grizzly-Hymne zu sein?
Stefan Tanz: Wenn man eine Hymne geschaffen hat, dann ist das Etwas, worauf man wirklich sehr stolz sein kann. Jeder, der sich mit dem Sport bzw. mit der Mannschaft auseinander setzt, kommt nicht um die Hymne herum. Wenn alle mitmachen, dann ist sie wie ein Schlachtruf, mit dem man sein Team stärkt, fordert und den Gegner schon verbal in die Niederlage treibt.
Ich finde es super, dass ich aktiv etwas zum Eishockey in Wolfsburg beitragen kann.
Wie kam es, dass du dich dazu entschieden hast, eine Hymne zu kreieren?
Tanz: Es war mehr oder weniger Zufall. Ich habe in der Zeitung gelesen, dass es einen Songcontest geben wird und eine Hymne für den EHC gesucht wird.
Ich hatte bereits einen Termin in meinem Tonstudio in Hürth bei Köln und nutzte diesen, um die ersten Schritte zur Teilnahme einzuleiten. Eigentlich war ein anderes Projekt geplant und vorbereitet, doch der Song-Contest stand nun für mich an erster Stelle.
Also haben mein Produzent Hermann Niesig und ich uns hingesetzt und zusammen den Text und die Melodie erarbeitet.
Du hast bereits einige Bühnenerfahrung. Wie hast du deinen ersten Auftritt in der EisArena erlebt?
Tanz: Ich war sehr aufgeregt. Bei der Generalprobe hat alles super geklappt. Die verwendete Technik war klasse. Leider konnte ich kaum etwas von der Musik auf dem Eis hören und musste mich auf mein Taktgefühl verlassen, um den richtigen Einsatz zu treffen. Das hat dann aber ganz gut geklappt.
Wie fandest du die Reaktion der Fans?
Tanz: Dadurch, dass es am Anfang der ersten Drittelpause war, sind natürlich nur wenige Zuschauer da gewesen, die den Auftritt mitverfolgt haben. Ich habe mich riesig gefreut, dass trotzdem einige Leute den Refrain schon gleich mitgesungen haben. Daran habe ich gesehen, dass der Titel schnell ins Ohr geht.
Was gefällt dir an der Hymne am besten?
Tanz: Für mich steht an erster Stelle, dass der Song aussagekräftig und zeitlos gestaltet ist.
Der Text ist simpel und kann von Groß und Klein mitgesungen werden.
Aufgefallen ist, dass du während deiner Performance sicher auf dem Eis standest und dich auf Kufen gut bewegt hast. Wo hast du Schlittschuhlaufen gelernt?
Tanz: Schon als Kind habe ich jedes Jahr auf dem Teich in Mörse mit meinen Freunden Eishockey gespielt. Außerdem war ich regelmäßig in der Eishalle zur Eisdisco. Dort war ich einer von den Flinken und auch noch wendiger auf den Beinen. Nun bin ich nicht mehr so flink (lacht).
Ich habe extra eine Generalprobe gehabt, um nach einer rund zehnjährigen Eispause wieder ein bisschen das Feeling für das Eis zu bekommen.
Als Stimme der EHC-Hymne: Möchtest du den Fans der Grizzlys etwas Spezielles sagen?
Tanz: Natürlich möchte ich den Fans noch etwas sagen:
Ich wünsche allen weiterhin eine tolle Zeit, Stimmung und ganz viel Spaß beim EHC Wolfsburg. Stärkt eure Mannschaft in guten und erst recht in schlechten Zeiten - den Schlachtruf habt ihr ja nun. Auch wenn er nicht allen gefällt, ein lautes: „GRIZZLYS GOOO!!!“ kann man wohl von jedem Fan erwarten!
Würdest du gern noch einmal in der EisArena auftreten?
Tanz: Natürlich wäre es eine tolle Sache, wenn ich mal in der ausverkauften EisArena performen könnte. Ob, und wann es dazu kommt, steht allerdings noch in den Sternen.












